4Aug2010
Kategorie: News
geschrieben von: Nadine
Der Elektronikkonzern Sharp will noch in diesem Jahr ein 3D-Smartphone auf den Markt bringen, für das der Nutzer keine zusätzliche Brille benötigt.
Und wieder gibt es Neuigkeiten aus dem 3D-Bereich. Sharp will noch in diesem Jahr ein 3D-Smartphone veröffentlichen und damit einen internationalen Vorteil gegenüber anderen Hersteller gewinnen, denn bis jetzt spielt die Handy-Sparte des Konzerns international aber keine sehr große Rolle. Das Besondere an dem Smartphone ist neben der ohnehin noch sehr neuen Technik für Smartphones, dass man für das neue Gerät von Sharp keine Brille braucht, wie man sie bereits von 3D-Fernsehern her kennt. Bei dem Smartphone handelt es sich zwar nicht um das erste 3D Phone, aber Sharp will im Gegensatz zu Hitachi und NTT Docomo sein Smartphone auch international rausbringen.
Aber wie funktioniert das Ganze?
Sharp setzt dafür die Panel-Technologie ein, die es vor kurzem bereits vorgestellt hatte. Das kann jedoch nur so gut funktionieren, weil Sharp davon ausgeht, dass Nutzer von Smartphones in der Regel aus einer relativ konstanten Entfernung auf das Display sehen, was dadurch unterstützt wird, dass das der Nutzer in der Regel auch eher frontal auf das Display schaut. Die einzelnen Komponenten hat Sharp im Laufe des Jahres bereits vorgestellt. Im April wurde ein 3D-fähiger LCD-Touchscreen für Handys gezeigt. Dieser nutzt die Wackelbild-ähnliche Parallaxenschranken-Technologie, um einen 3D-Effekt ohne zusätzliche Hilfsmittel zu erreichen. Es können eine hohe Helligkeit, ein ausgezeichnetes Kontrastverhältnis und sogar Touch-Funktionalität erreicht werden, allerdings kann die so erzeugte Dreidimensionalität ohne Hilfsmittel nur auf kleinen Bildschirmen funktionieren.
Außerdem rechnet man beim neuen Smartphone von Sharp damit, dass 3D-Fotos direkt geschossen werden können. Dazu hat der Konzern bereits im Mai ein für Mobiltelefone geeignetes kompaktes digitales 3D-Kameramodul vorgestellt. Zwar ist fraglich, wie stark die Tiefenwirkung entsprechender Bilder sein wird. Doch Sharp wäre jedenfalls ein Vorreiter in Sachen mobiler 3D-Technik.
Weitere Informationen zur Veröffentlichung und zu Preisen wurden noch nicht gegeben. Man geht davon aus, dass sich Sharp auf der IFA Berlin Anfang September hauptsächlich auf das TV-Segment beschränken wird.
Quellen berichten, dass für Herbst auch ein iPad-Konkurrent geplant sei.
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