Kaum ist Windows 7 auf dem Markt, schießen die Notebooks aus dem Boden, die das neue Betriebssystem ab Werk mit dabei haben. Hier mal eine kleine Auswahl: Das Acer Aspire 1810T Olympic Edition punktet vor allem durch ein nett anzusehendes und mutmaßlich stabiles Alu-Gehäuse. Cooler Weise hat es auf dem Deckel die Olympischen Ringe eingraviert. Sehr nett. Ein CULV-Prozessor Core 2 Duo SU9400 von Intel spart dazu noch Strom und treibt das Gerät zu brauchbaren Leistungen. 4GB Arbeitsspeicher und eine recht große Festplatte sind auch mit dabei. Acer liefert mit dem Aspire 1820PT Timeline freundlicher Weise auch gleich noch einen Windows 7 Tablet. Der Bildschirm lässt sich drehen und umklappen und ist berührungssensitiv. Das 11,6 Zoll Display schafft beeindruckende 1366 x 768 Pixel HD-Auflösung. Ein 1.2GHz Intel Core 2 Duo SU7300 Prozessor schlägt im Inneren. Optinonal kann man mit 3G-Verbindung im Internet surfen. Damit das hier keine Acer-Präsentation wird: Asus bringt mit dem Asus-G72GX ein 17,3 Zoll-Gerät mit Core 2 Quad Q9000 oder Core 2 Duo P8700 Prozessor auf den Markt. So weit so gut. Interessant wird es dann bei der Grafik. Dank der integrierten GeForce GTX 260M erlebt man Bilder mit 120 Hz, die dann - hat man die richtige Spezialbrille auf der Nase - ein 3D-Gefühl bei Spielen vermitteln. Dank 6 GB Arbeitsspeicher sollte auch alles ziemlich flüssig laufen. Das 15-Zoll Asus UL50 kommt mit einer für MacBooks typischen Tastatur mit einzeltasten und Alu-Look daher. Glaubt man dem Hersteller, wird der Akku ca. 12 Stunden (!) halten. Gar nicht so übel. Ebenso Apple-artig gibt es ein Multi-Touch-fähiges Touchpad, das auf Gesten reagiert. Bei nur 2,6cm Dicke wird das Asus UL50 wohl auch kein Schwergewicht sein. Dell bringt mit dem Dell Adamo XPS ein Notebook heraus, das richtig richtig dünn wird. Ungefähr halb so dick wie das MacBook Air genau genommen. Kompliment übrigens an den Produktfotografen. Falls jemand von dem Bild ableiten kann, ob es sich um ein Notebook oder einen Futuristischen Kugelschreiber handelt oder uns sagen kann, wo oben, unten, rechts oder links ist, freuen wir uns über Kommentare. Dünn wird es aber. Ein besonderes Schmuckstück wird das Dell Latitude Z600. Das kann nämlich nicht nur hübsch aussehen, sondern wird mit der zugehörigen Wireless-Docking-Station kabellos aufgeladen. Kein Kabelsalat mehr. Vermutlich läuft das via Induktion und große Spulen. Legen Sie doch mal die Hand eine Halbe Stunde zwischen Station und Notebook. Die Idee ist trotzdem höchst praktisch. Noch praktischer, dass das Dell Latitude Z600 dann auch direkt die an die Docking Station angeschlossenen Monitore und USB-Geräte erkennt und benutzen kann. Bildübertragung zum Monitor ohne Kabel. Außerdem hat das Dell Latitude Z600 LED-Backlight und ist an der dicksten Stelle grade 2cm hoch. Dass die Docking Station im Lieferumfang enthalten ist, dürfte aber eine kühne Hoffnung sein. Windows 7 scheint die Notebook-Hersteller immerhin zu Innovationen zu treiben. Bleibt zu hoffen, dass es auch so gut funktioniert, wie es aussieht. Windows 7 in allen Variationen gibt es übrigens hier.